Versorgungsforschung

BMG fördert Projekte zur Gendermedizin mit 4,0 Millionen Euro

Veröffentlicht:

Berlin. Das Bundesgesundheitsmisterium fördert aktuell zwölf Projekte innerhalb des Förderschwerpunkts „Genderspezifische Besonderheiten in der Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung“. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (20/3104) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Die Fördersumme für diese Projekte beträgt laut Nachrichtendienst des Bundestages rund 4,1 Millionen Euro.

In der Anfrage hatten die Abgeordneten unter anderem wissen wollen, wie viele Projekte im Bereich Gendermedizin derzeit von der Regierung gefördert werden, was die Bundesregierung mit der Förderung dieser Projekte beabsichtige und welche Ergebnisse diese bislang für den medizinischen Wissensstand erbracht hätten.

In ihrer Antwort verweist die Bundesregierung auch auf die im Grundgesetz geschützte Wissenschaftsfreiheit: Eine Beeinflussung einzelner Wissenschaftsdisziplinen und Forschungsfelder erfolge nicht. Auch bewerte die Bundesregierung die Ergebnisse der geförderten Studien nicht, heißt es weiter. „Auseinandersetzung, Analyse und Bewertung“ seien Aufgabe der „jeweiligen Fachcommunity und der entsprechenden wissenschaftlichen Institutionen“. (eb)

Mehr zum Thema

Protestwoche gestartet

Brandenburger Ärzte machen „Dienst nach Vorschrift"

Neue Vorgaben für Corona-Arbeitsschutz

Home­of­fice ist für MFA jetzt nur eine Option

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Protestwoche gestartet

Brandenburger Ärzte machen „Dienst nach Vorschrift"

Update AOK-Studie

COVID-19 trifft sozial schwache Kinder eher hart