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Bayer kappt Dividende aufs Minimum

Den Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer drücken hohe Schulden. Zu deren Tilgung müssen nun auch die Anteilseigner beitragen – und auf größere Gewinnbeteiligung verzichten.

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Leverkusen. Schlechte Nachrichten für Aktionäre der Bayer AG: Der Pharma- und Agrarchemiekonzern will seine „Dividendenpolitik ändern und für drei Jahre das gesetzlich geforderte Minimum auszuschütten“. Wie es in einer am Montagabend verschickten Unternehmensmeldung heißt, soll damit ein Beitrag zum Schuldenabbau geleistet werden. Für das zurückliegende Geschäftsjahr werde demnach der Hauptversammlung am 26. April vorgeschlagen, nurmehr 0,11 Euro je Aktie auszukehren; zuletzt (für 2022) hatte Bayer 2,40 Euro je Titel gezahlt.

„Unsere Schulden zu senken und unsere Flexibilität zu steigern gehört zu unseren Top-Prioritäten“, begründet Vorstandschef Bill Anderson den Schritt. „Unsere geänderte Dividendenpolitik, in die Anregungen von Investoren eingeflossen sind und die wir nach reiflicher Überlegung beschlossen haben, wird uns dabei helfen.“ Erst Mitte Januar hatte der Konzern weltweiten Stellenabbau angekündigt. Der werde „erheblich“ ausfallen, wie Anderson jetzt bekräftigte.

Genaue Angaben zum Schuldenstand machte der CEO am Montag nicht. Der Geschäftsbericht 2023 soll am 5. März veröffentlicht werden. Den 9-Monats-Zahlen waren gegenüber Vorjahr bereits acht Prozent weniger Umsatz und ein kräftiger operativer Gewinnrückgang zu entnehmen. (cw)

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