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Telemedizin

Bayern gründet Allianz

Mehr Koordination für die Telemedizin: Bislang gibt es in Bayern zig Einzelprojekte und Netze. Jetzt will der Freistaat sie mit einem neuen Zentrum bündeln.

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INGOLSTADT (sto). Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml hat am Mittwoch den Startschuss für das Bayerische Zentrum für Telemedizin "TelemedAllianz" in Ingolstadt gegeben.

Die "TelemedAllianz" solle die Initiativen auf dem Gebiet der Telemedizin in Bayern koordinieren und bündeln, Mediziner flächendeckend informieren und die Versorgung der Patienten im ländlichen Raum stärken, erklärte Huml bei der Gründungsfeier.

Das neue Zentrum ist unter anderem als Anlaufstelle für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte gedacht, die via Telemedizin Expertenmeinungen oder Therapieempfehlungen einholen wollen.

In Bayern gibt es derzeit fünf Telemedizin-Netze und rund 45 Einzelprojekte. Als wegweisend gelten die Netzwerke zur Schlaganfall- und Herzinfarktversorgung.

Die "TelemedAllianz" solle auch Ansprechpartner für Krankenkassen und Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitsbereich sein, hieß es.

Für Patienten soll ein Internetportal eingerichtet werden, das über die Chancen der Telemedizin informieren und Fragen der Internetnutzer beantworten soll. Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert den Aufbau der "TelemedAllianz" mit rund 290.000 Euro.

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