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Landarztmangel

Bayerns Ministerin Huml lobt Förderung

Beim Besuch einer geförderten Landarztpraxis im Freistaat sieht Gesundheitsministerin Huml die Früchte der Förderung.

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MÜNCHEN. Bayern setzt aktiv auf die Förderung Hausarztpraxen auf dem Lande. "Mein Ziel ist, dass alle Menschen in Bayern auch künftig Zugang zu einer guten medizinischen Versorgung haben - und zwar unabhängig vom Wohnort und vom Geldbeutel", verdeutlichte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) vor Kurzem beim Besuch von Dr. Gabriele Abele-Mayer in deren vom Gesundheitsministerium geförderten Hausarztpraxis im oberfränkischen Ahorn (Landkreis Coburg).

"Bayern hat deshalb ein eigenes Förderprogramm ins Leben gerufen, um mehr Ärzte für die Arbeit auf dem Land zu gewinnen. Ich freue mich sehr über den Erfolg dieses Programms, das wir noch ausbauen möchten", ergänzte Huml.

Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert nach eigenen Angaben seit 2012 unter anderem Hausärzte mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 60.000 Euro, die sich in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern niederlassen. Voraussetzung sei, dass es sich um nicht überversorgte Regionen handle. Bislang seien im Freistaat 135 Niederlassungen und Filialen von Hausärzten unterstützt worden.

Die Wiederbelebung der Ahorner Hausarztpraxis, die seit 2011 immer wieder mehrere Monate leergestanden hätte, habe das Bayerische Gesundheitsministerium mit 60.000 Euro unterstützt. Huml unterstrich: "Ich freue mich sehr, dass die Ahorner Bürger durch Dr. Gabriele Abele-Mayer wieder bestens medizinisch versorgt sind."

Sie betonte zugleich die besondere Rolle der Landärzte: "Hausärzte sind das Rückgrat unserer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung in Bayern. Sie sind erster Ansprechpartner und zuverlässiger Lotse durch das Gesundheitssystem."

Vor allem auf dem Lande böten sie oft die einzige wohnortnahe ärztliche Versorgung, wie Huml hervorhob. (maw)

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