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Medizintechnik

Berlin will Kliniken stärker fördern

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BERLIN. Das Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin Wilmersdorf hat den OP-Bereich komplett erneuert. Knapp 8,4 Millionen Euro hat die Paul Gerhardt Diakonie in den Umbau und die Erweiterung investiert, davon knapp 3,6 Millionen Euro aus Eigenmitteln. Das Land Berlin hat projektbezogene Einzel-Fördermittel in Höhe von 3,3 Millionen Euro und 1,5 Millionen Euro pauschale Fördermittel für Medizintechnik beigesteuert.

"Mit der finanziellen Unterstützung des Landes Berlin und unseren eigenen Investitionen haben wir eine hochmoderne OP-Abteilung geschaffen, die der wachsenden Nachfrage nach innovativen medizinischen Leistungen gerecht wird", so Andreas Mörsberger, Vorstandsvorsitzender der Paul Gerhardt Diakonie.

Im Zuge der Sanierung wurde der Aufwachraum erweitert und neu gestaltet. Sechs OP-Säle sind modernisiert, vergrößert und mit neuester Technik ausgestattet worden. Mittels Videomanagements können nun minimalinvasive Verfahren dokumentiert werden. Auch das umfangreiche Equipment für komplexe rekonstruktive Eingriffe steht nun bereit.

Ein OP-Saal ist speziell auf stark adipöse Patienten ausgerichtet. Zwei weitere dezentrale OP-Säle, die vor allem für ambulante Eingriffe gedacht sind, hat das Krankenhaus neu errichtet. Alle OP-Säle bieten viel Tageslicht. Auch die Mitarbeiter profitieren, denn im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurden Personal- und Umkleideräume neu errichtet.

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) kündigte bei ihrem Rundgang durch den modernisierten OP-Trakt an, dass sie die Investitionszuschüsse für die Kliniken in den kommenden Jahren spürbar steigern wolle. "Berlin ist eine wachsende Stadt, und die Kapazitäten der stationären Versorgung müssen mitwachsen", so die Senatorin. (ami)

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