Klinik-Management

Berliner Allianz gegen den Schlaganfall

BERLIN (inh). Damit in der Berliner Bevölkerung die Symptome eines Schlaganfalls besser erkannt werden, hat die Charité die Informationskampagne "Berlin gegen den Schlaganfall" gestartet.

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Setzen sich für mehr Aufklärung der Bevölkerung über die Symptome des Schlaganfalls ein: Professor Matthias Endres, Professor Karl Max Einhäupl, beide von der Charité, Karsten Göwecke von der Feuerwehr, Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, Staatssekretär Dr. Hans Gerhard Husung, Birgit Härtle und Professor Andreas Barner von Boehringer (v.l.). © Harloff

Setzen sich für mehr Aufklärung der Bevölkerung über die Symptome des Schlaganfalls ein: Professor Matthias Endres, Professor Karl Max Einhäupl, beide von der Charité, Karsten Göwecke von der Feuerwehr, Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, Staatssekretär Dr. Hans Gerhard Husung, Birgit Härtle und Professor Andreas Barner von Boehringer (v.l.). © Harloff

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Sie kooperiert dabei unter anderem mit der Berliner Schlaganfall-Allianz, der Feuerwehr sowie dem Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim.

Allein in Berlin erleiden jedes Jahr etwa 10 000 Menschen einen Schlaganfall. Fast zwei Drittel von ihnen sterben oder leiden bis an ihr Lebensende mit zurückbleibenden Behinderungen. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung für die Symptome eines Schlaganfalls zu sensibilisieren, damit Betroffene im Notfall schneller in einem Krankenhaus mit angeschlossener Stroke Unit behandelt werden können.

"Wenn sich nach Ablauf der Kampagne alle Berlinerinnen und Berliner drei Symptome gemerkt haben - heruntersackender Mundwinkel, Taubheit in einem Arm oder Bein, plötzliche Unverständlichkeit der Sprache - dann hätten wir viel erreicht", sagte Professor Matthias Endres, Direktor der Klinik für Neurologie an der Charité bei der Vorstellung der Kampagne. Auch Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler betonte die Notwendigkeit einer gezielten Aufklärung der Bevölkerung. "Mit Prävention kann ein Schlaganfall verhindert werden, denn Rauchen ist zum Beispiel immer noch der Risikofaktor Nummer eins. Wenn die Prävention jedoch nicht gelingt, dann ist es wichtig, schnell und richtig zu reagieren, um zumindest die Folgen zu minimieren", so Rösler.

Über die Schlaganfallsymptome aufgeklärt werden soll die Bevölkerung unter anderem mittels Infoständen, Lesungen, Vorträgen und Großplakaten.

Die Kampagne wird wissenschaftlich begleitet. Die Untersuchung soll zeigen, ob die Versorgung von Schlaganfallpatienten durch Aufklärung verbessert werden kann.

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