COVID-19

Biontech schließt Vorvertrag über Corona-Impfstoff mit UK

Auch das Mainzer Biotechunternehmen Biontech verhandelt bereits mit Regierungen über Abnahmekontingente seines COVID-19-Impfstoffs.

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Mainz/London. Biontech und Entwicklungspartner Pfizer haben eine Liefervereinbarung mit der britischen Regierung über 30 Millionen Dosen ihres mRNA-Impfstoffs („BNT162“) gegen SARS-CoV-2 geschlossen. Die Vereinbarung gilt vorbehaltlich der Zulassung des Kandidaten. Die finanziellen Aspekte des Deals wurden nicht bekanntgegeben.

Auch mit anderen Ländern könnten noch vor Zulassung Liefervereinbarungen geschlossen werden, wie Ugur Sahin, CEO und Mitgründer von Biontech am Montag verlauten ließ. „Wir befinden uns in fortgeschrittenen Gesprächen mit verschiedenen anderen Regierungen.“

Für zwei Versionen seines Corona-Impfstoffkandidaten hatte Biontech erst kürzlich eine Zusage der US-Oberbehörde FDA über ein beschleunigtes Zulassungsverfahrens erhalten. Mit klinischen Phase 2b/3-Studien soll demnächst begonnen werden. Wenn dabei alles gut geht, rechne man damit, „bereits im Oktober 2020 eine bedingte Markterlaubnis oder eine andere Form der behördlichen Genehmigung beantragen zu können“, heißt es in der Unternehmensmitteilung. (cw)

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