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Impfstoffentwicklung

Patientenrekrutierung steht unmittelbar bevor

Biontech und Pfizer kündigen den Beginn einer großen Patientenstudie mit ihrem Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2 an.

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Mainz/New York. Das Mainzer Biotechunternehmen Biontech und sein Kooperationspartner Pfizer kommen in Sachen mRNA-Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV-2 offenkundig voran. Den Erhalt behördlicher Genehmigungen vorausgesetzt, könnte noch im Juli die Patientenrekrutierung zu einer klinischen Studie der Phase 2b/3 beginnen, an der rund 30 .000 Probanden teilnehmen sollen.

Wie Biontech zu Wochenbeginn mitteilte, hätten zwei seiner vier unter der Programmbezeichnung „BNT162“ laufenden mRNA-Kandidaten („BNT162b1“ und „BNT162b2“) von der US-Oberbehörde FDA jetzt die Zusage einer beschleunigten Prüfung („Fast Track Designation“) im Falle eines Zulassungsantrages erhalten; beide Kandidaten kodieren für unterschiedliche Formen des S-Proteins von SARS-CoV-2.

Die Fast-Track-Zusage sei nach Vorlage erster Daten einer in Deutschland und den USA noch laufenden klinischen Phase 1/2-Studie sowie Informationen zur Immunogenität aus Tierversuchen ergangen, heißt es. Erste Daten aus dem deutschen Arm dieser Studie würden voraussichtlich noch im Juli veröffentlicht.

Sollte die weitere Entwicklung erfolgreich verlaufen und eine Zulassung erteilt werden, könnten noch dieses Jahr bis zu 100 Millionen Dosen Impfstoff produziert werden und im kommenden Jahr über 1,2 Milliarden Dosen, heißt es weiter. (cw)

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