Direkt zum Inhaltsbereich

Maskenpflicht

Brandenburger Kabinett verlängert Corona-Verordnung unverändert

Trotz angespannter Infektionslage will Brandenburgs Landesregierung die Maskenpflicht vorerst nicht ausweiten.

Veröffentlicht:

Potsdam. In Brandenburg gibt es auch weiterhin keine Maskenpflicht in Innenräumen. Am Dienstag beschloss das Landeskabinett in einem Umlaufverfahren, die aktuelle Coronaverordnung ohne Änderungen bis zum 24. November zu verlängern. Damit gilt die Maskenpflicht in der Mark weiterhin nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen sowie den öffentlichen Räumen von Gemeinschaftsunterkünften für Wohnungslose, Asylsuchende und Geflüchtete.

Zuvor hatte sich besonders Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher für die Einführung einer Maskenpflicht etwa in Supermärkten ausgesprochen. Die Grünen-Politikerin scheiterte aber am Widerstand vor allem des Koalitionspartners CDU. „Die Infektionslage ist angespannt, die Situation in vielen Krankenhäusern schwierig“, so Nonnemacher am Dienstag in Potsdam.

Hohe stationäre Fallzahl

Bereits heute sei die Zahl der Menschen, die mit einer bestätigten Corona-Infektion stationär versorgt werden müssen, sehr hoch. „Gleichzeitig gibt es im medizinischen Bereich erhebliche Personalausfälle durch Erkrankungen.“ Man müsse damit rechnen, dass die Fallzahlen in den kommenden Wochen deutlich steigen werden.

Im September hatte sich das Brandenburger Kabinett darauf verständigt, dass zur Bewertung der Infektionslage künftig bestimmte Parameter herangezogen werden sollen. Dazu zählen etwa der Anteil freier betreibbarer Intensivbetten, die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz sowie die Zahl der stationären COVID-19-Patientinnen und Patienten. Bei diesen Richtwerten ist in Brandenburg momentan nur der Alarmwert der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz überschritten. Alle anderen Werte sind weiter im grünen Bereich. (lass)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

© AndreasReh, Ljupco, tinydevil, shapecharge | istock

rHWI

Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

© Dr_Microbe | Adobe Stock

In vitro-Studien

Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Zeitaufwand pro Verabreichung von Natalizumab s.c. bzw. i.v.

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [9]

Familienplanung und Impfen bei Multipler Sklerose

Sondersituationen in der MS-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Biogen GmbH, München
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung

Symposium der Paul-Martini-Stiftung

COVID-19 akut: Früher Therapiestart effektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Neue Therapien

Gleich mehrere Durchbrüche bei seltenen Erkrankungen

Lesetipps
Ein Hautarzt untersucht die Haut mit einem Dermatoskop auf Melanom.

© Iryna&Maya / stock.adobe.com

Vergleich mit anderen Ländern

Hautkrebs-Screening in Deutschland laut Studie ohne klaren Nutzen

Eine ältere Person hält drei Blisterstreifen mit Tabletten zwischen beiden Händen.

© wernerimages / stock.adobe.com

GeriPAIN-Leitlinie

Welche Schmerztherapien eignen sich für geriatrische Patienten?