Direkt zum Inhaltsbereich

Jahreswechsel

Chance für die Arzthelferin

Theresia Wölker

Veröffentlicht:
Glück für das neue Jahr - und das gesamte Praxisteam.

Glück für das neue Jahr - und das gesamte Praxisteam.

© Jeanette Dietl / fotolia.com

Der bevorstehende Jahreswechsel bietet die Chance, an den Stellschrauben in der Praxisorganisation zu drehen und Konfliktpunkte im Praxisalltag zu entschärfen.

Häufig knirscht es zum Beispiel bei der Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern des Praxisteams. Dabei scheitert ein synergetisches Hand-in-Hand-Arbeiten im Alltag oft nur an Kleinigkeiten wie vermeidbarem Stress, Missverständnissen oder persönlichen Befindlichkeiten.

Dabei ist das Arbeitsklima ein wichtiger Punkt für das Wohlbefinden. Es fördert nicht nur die Zufriedenheit aller, sondern führt auch zu verbesserten Arbeitsergebnissen. Zur professionellen Teamarbeit gehört jedoch mehr als nur Harmonie.

Ein Schlüsselfaktor ist dabei die individuelle Gestaltungsmöglichkeit, die beispielsweise die Medizinischen Fachangestellten (MFA) in der Praxis haben.

Außerdem sollten auch die Qualifikationen und Spezialkenntnisse aller Praxismitarbeiter sichtbar gemacht werden.

Dazu eignet sich besonders gut das Organigramm als Bilderwand oder die fachliche Vorstellung des Praxisteams auf der Praxis-Website.

Klarheit, Struktur, Teamgeist

Jede MFA ebenso wie jede Auszubildende sollte die Möglichkeit haben, sich bei Besprechungen einzubringen oder in Diskussionen ihre Meinung zu äußern.

Ein eigener Handlungsspielraum, geregelte Förder- und Fortbildungsmöglichkeiten oder ein betriebliches Vorschlagswesen sorgen zusätzlich dafür, das das Selbstwertgefühl und die Begeisterung im Team nicht zu kurz kommen.

Gleichzeitig muss es jedoch auch kritisches Feedback und anerkennende Impulse geben - beispielsweise in Mitarbeiter-Jahresgesprächen.

Wichtig für eine positive Teamarbeit ist aber auch die innere Einstellung der Mitarbeiter und der Praxisleitung zueinander. Die Loyalität sollte eine Art ungeschriebener Vertrag zwischen Praxisleitung und MFA sein.

Loyal gegenüber seiner Praxis zu sein, bedeutet, dass man sich aufrichtig, fair und friedfertig gegenüber seinen Chefs und Kollegen verhält.

Erwartet wird außerdem, dass sich die Mitarbeiter neuen Entwicklungen in der Praxis öffnen und konstruktive Vorschläge für Verbesserungen einbringen.

Professionelle Teamarbeit braucht nicht nur Klarheit und Struktur. Ebenso wichtig ist ein motivierender Gemeinschaftsgeist.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt

Umfrage

Zi-Praxis-Panel geht in eine neue Runde

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt

Von DiGA bis Chatbot

Wie Dr. KI die rheumatologische Versorgung verbessert

Lesetipps
Ein Stapel mit vielen Büchern

© Frank Rumpenhorst/dpa

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Blick über die Schulter eines Trompeters, der ein Konzert spielt.

© Kitreel / Stock.adobe.com

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte