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Rheinland-Pfalz

Corona-Ausgleichszahlungen an Kliniken überwiesen

Landesgesundheitsminister Hoch hofft, dass die Regelungen zu Kompensationszahlungen für Krankenhäuser von der Bundesregierung bis zum 30. Juni verlängert werden.

Veröffentlicht:

Mainz. Versorgungsaufschläge in Höhe von 5,7 Millionen Euro hat das Land Rheinland-Pfalz jetzt in einer fünften Tranche an Krankenhäuser ausgezahlt. Insgesamt sind damit seit dem 16. Dezember 21,3 Millionen Euro an Versorgungsaufschlägen an Krankenhäuser geflossen, die mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten behandeln. Hinzu kommen nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums Ausgleichszahlungen von cirka 78 Millionen Euro für sieben Wochen.

Bereits am 18. Januar seien 25,6 Millionen Euro Ausgleichszahlungen für vier Wochen an die Krankenhäuser überwiesen worden. „Rheinland-Pfalz und die Länder setzen sich dafür ein, dass die Regelungen zu Ausgleichszahlungen und Versorgungsaufschlägen von der Bundesregierung bis zum 30. Juni 2022 verlängert werden“, sagt Landesgesundheitsminister Clemens Hoch (SPD).

Die Möglichkeiten zur Zahlung von Versorgungsaufschlägen und Ausgleichszahlungen gehen auf die Verabschiedung von Gesetzen auf Bundesebene Ende November und Mitte Dezember vergangenen Jahres zurück. So sollen unter anderem Mehraufwendungen und Mindereinnahmen der Kliniken durch die Coronapandemie kompensiert werden.(eb)

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