Klinikärzte

Corona-Pandemie sorgt für mehr Freiheit beim Entlassmanagement

Entlastung für Praxen während der Corona-Pandemie: Bis Ende Mai dürfen daher Klinikärzte ihren Patienten nun bei der Entlassung auch die größten Arzneipackungen verordnen.

Veröffentlicht: 27.03.2020, 14:36 Uhr

Berlin. Möglichst viele Patienten aus den Praxen der niedergelassenen Haus- und Fachärzte rauszuhalten, ist derzeit die oberste Maxime im Kampf gegen die Corona-Pandemie. In diesem Sinne hat nun der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) in Bezug auf die Anwendung der Arzneimittel-Richtlinie entschieden, dass Klinikärzte m Rahmen des Entlassmanagements ausnahmsweise die Verordnung von Arzneimitteln auch mit einer Packungsgröße bis zum größten Packungsgrößenkennzeichen gemäß Packungsgrößenverordnung vornehmen dürfen.

Sonstige in die Arzneimittelversorgung nach § 31 SGB V einbezogene Produkte können ausnahmsweise bis zu einem Bedarfszeitraum von 14 Tagen verordnet werden. Die Belieferungsfrist wird von drei aufsechs Tage erhöht. Die Ausnahmeregelung ist zunächst befristet bis Ende Mai. Hierzu wird laut GBA ein neuer Paragraf 3a in der Arzneimittel-Richtlinie ergänzt. (maw)
Mehr zum Thema

Personalie

Pharmaverband BAH richtet neue Abteilung ein

Praxismanagement

Der Oktober macht für Vertragsärzte vieles neu

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Krebszelle: Verschiedene Faktoren erhöhen oder verringern die Gefahr für ein kolorektales Karzinom.

80 Metaanalysen ausgewertet

Was alles das Darmkrebsrisiko senken könnte

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben Cyberkriminelle unter anderem Mails in falschem Namen versendet – und dafür auch das Vertrauensverhältnis zu Ärzten ausgenutzt.

Bundeskriminalamt warnt

Cyberkriminelle nutzen Corona-Krise für Angriffe aus