DKV und Victoria melden Einbruch bei Zusatzversicherung

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KÖLN (iss). Die privaten Krankenversicherer DKV und Victoria haben im vergangenen Jahr einen Einbruch beim Verkauf von Zusatzversicherungen erlitten. Das Neugeschäft ging um 19,3 Prozent zurück. Als Grund hierfür sehen die Versicherer neben den Folgen der Wirtschaftskrise auch das Angebot von Wahltarifen durch die gesetzlichen Krankenkassen. In der Vollversicherung nahm das Neugeschäft dagegen um 1,2 Prozent zu.

DKV und Victoria gehören zum Ergo-Konzern des Rückversicherers Munich Re. Im Segment Gesundheit verzeichnete Ergo 2009 einen Anstieg der Beitragseinnahmen um 3,8 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. In Deutschland gab es einen Zuwachs um 1,5 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. "Hier machte sich neben der Gesundheitsreform in Deutschland auch bemerkbar, dass es für 2009 vergleichsweise geringe Beitragsanpassungen gegeben hatte", heißt es im Ergo-Geschäftsbericht.

Für Versicherungsfälle gaben DKV und Victoria 3,8 Milliarden Euro aus, das war eine Steigerung um 6,8 Prozent.

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