Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar – Valsartan-Rückrufe

Das Problem schlägt am Ende in den Praxen auf

Wolfgang van den BerghVon Wolfgang van den Bergh Veröffentlicht:

Das Ausmaß aktueller Lieferengpässe bei Arzneimitteln lässt sich nur schwer abschätzen. Die einen reden von einem Dutzend Wirkstoffen, andere von deutlich mehr.

Obwohl sich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und das Paul-Ehrlich–Institut bemühen, die Liste der Lieferengpässe à jour zu halten, ist fraglich, ob diese Infos beim Arzt ankommen.

Im aktuellen Fall um verunreinigte Chargen des Blutdrucksenkers Valsartan tappt man im Dunkeln. Die Größenordnung ist völlig unbekannt. Unklar ist auch, ob andere Produkte aus der Wirkstoffproduktion dieses chinesischen Herstellers betroffen sind. Viel schlimmer ist, dass über die Art der Verunreinigung nur spekuliert werden kann.

Am Ende schlägt das Problem in den Praxen auf. Was soll man Ärzten nun raten? Finger weg vom generischen Valsartan? Bitte, nur noch das Original verordnen?

"Wir wollen die Arzneimittelsicherheit durch weitere Maßnahmen von der Produktion über den Transport bis zum Endverbraucher gewährleisten." Schöne Worte im Koalitionsvertrag.

Lesen Sie dazu auch: Verunreinigte Chargen: Valsartan-Rückrufwelle angelaufen

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Änderungen im Überblick

So wirkt sich das GKV-Spargesetz auf Praxen aus

GKV-Spargesetz

Wann die Teil-AU greift

Heilmittel-Report 2026

Blankoverordnung bei Heilmitteln: Warum Entlastung Leitplanken braucht

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Das könnte Sie auch interessieren
Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

© quantic69 | iStock

Politische Perspektive

Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

Anzeige | CSL Behring GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Praxisinventar

So lassen sich Praxen ihre Therapieliege fördern

Oft langer Weg bis zur Diagnose

Wie Sie Patienten mit seltenen Erkrankungen früher erkennen

Lesetipps
Die erwachsene Tochter zeigt ihrer älteren Mutter, wie man Healthtech-Geräte wie eine Smartwatch mit mobiler App nutzt, um zu Hause Gesundheit, Herzfrequenz und Blutdruck zu überwachen.

© CandyRetriever / stock.adobe.com

Früherkennung von Bluthochdruck

Hypertonie: Wenn die Smartwatch in falsche Sicherheit wiegt

Eine ältere Person hält drei Blisterstreifen mit Tabletten zwischen beiden Händen.

© wernerimages / stock.adobe.com

GeriPAIN-Leitlinie

Welche Schmerztherapien eignen sich für geriatrische Patienten?