Bitkom-Studie

Digital Health ist keine Kann-Option

Jeder zweite Bundesbürger sieht die digitale Gesundheitsversorgung künftig als Muss an. Zwei Drittel wollen die E-Patientenakte nutzen.

Veröffentlicht:

Der digitale Wandel wird auch die Medizin verändern. Immerhin 46 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass künftig ein Teil der medizinischen Versorgung ausschließlich digital stattfinden wird.

So sollen die steigenden Kosten des Gesundheitswesens aufgefangen werden. Das zeigt eine repräsentative Studie des Digitalverbands Bitkom unter über 1000 Bundesbürgern ab 16 Jahren.

Dabei werden digitale Gesundheitsangebote bereits heute genutzt: 65 Prozent der Smartphone-Besitzer verwenden bereits Gesundheits-Apps. 44 Prozent meinen, dass sie dank der Apps besser über ihren Körper und ihren Gesundheitszustand Bescheid wüssten.

Interessant ist auch, dass sich jeder Zweite nach einem Arzttermin noch einmal online Informationen einholt. Zwei Drittel suchen dabei nach alternativen Behandlungsmethoden, ein Fünftel informiert sich aber auch online, weil sie den Arzt nicht verstanden haben.

Eine elektronische Patientenakte würden zwei Drittel nutzen. Und dies betrifft nicht nur die Jüngeren: Die meisten Befürworter (74 Prozent) findet die E-Akte zwar in der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen, aber auch 60 Prozent der Altersgruppe 65plus würde die Akte nutzen.

Ganz oben auf der Wunschliste der Funktionen steht dabei der elektronische Impfpass (98 Prozent), gefolgt vom Medikationsplan und der Diagnosenübersicht (jeweils 91 Prozent). 78 Prozent wäre zudem ein Zweitmeinungsmodul wichtig. (reh)

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E-Patientenakte: Volltextsuche für Ärzte geplant

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