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Nach Auslaufen der Förderung

Ende für Long-COVID-Institut in Rostock

Mit ihrem Long-COVID-Institut in Rostock wollte die deutschlandweit bekannte Pneumologin Jördis Frommhold Pionierarbeit leisten. Nun muss das Institut mit dem Ende der Förderung schließen.

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Rostock. Die „Institut Long Covid GmbH“, welche die Rostocker Pneumologin Dr. Jördis Frommhold 2022 zur Betreuung von Menschen mit Corona-Spätfolgen gegründet hat, wird nach rund anderthalb Jahren abgewickelt. Nach dem Auslaufen der Förderung durch das Land sei der Betrieb des Instituts nicht mehr wirtschaftlich, sagte Frommhold am Donnerstag.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern habe das Institut 18 Monate lang mit mehr als einer halben Million Euro unterstützt. Nun müsse Frommhold die Räume des Instituts abgeben, zwei Mitarbeiterinnen sei gekündigt worden. Frommhold will einige Patienten weiter betreuen. Zuvor hatte die „Ostsee-Zeitung“ berichtet.

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Das Institut sollte eine zentrale Anlaufstelle sein für Long-COVID-Patienten und Menschen, die etwa an Fatigue leiden. Es ging dabei nicht um die direkte Behandlung, sondern um die Koordinierung der Behandlung dieser komplexen Krankheitsbilder.

Frommhold sagte, dass sie bereit sei, die Arbeit des Instituts wieder aufzunehmen, wenn sich eine neue Lösung finde. Auch die Unikliniken in Rostock und Greifswald hatten Post- beziehungsweise Long-COVID-Sprechstunden eingerichtet. (dpa)

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