Bluthochdruck

Deutsche Hochdruckliga rät, Blutdruck selbst zu messen

Bluthochdruck kann viele schwere Krankheiten verursachen. Das Problem: Man weiß nicht unbedingt, dass man ihn hat. Die Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention rät daher, zu Hause selbst zu messen.

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Heidelberg. Hoher Blutdruck bleibt oft lange unbemerkt. Auf Dauer kann er aber die Gesundheit ruinieren und die Lebenszeit deutlich verkürzen, warnt die Deutsche Hochdruckliga. Sie plädiert daher für eine regelmäßige Selbstmessung zu Hause.

Diese habe sogar Vorteile gegenüber vereinzelten Messungen in einer Arztpraxis, so die Hochdruckliga. Demnach werden Schwankungen besser erfasst. So kann es vorkommen, dass Patientinnen oder Patienten nur beim Arzt erhöhte Werte haben, weil sie beim Praxisbesuch aufgeregt sind.

Der Aufwand für die Selbstmessung sei überschaubar: Gemessen werden muss nicht täglich, sondern eine Woche im Monat - an sieben aufeinanderfolgenden Tagen also, morgens und abends jeweils zweimal. Aus allen Werten, außer denen des ersten Tages, wird dann der Mittelwert berechnet, erläutern die Fachleute. Bei der in der Regel entspannteren Selbstmessung zu Hause werden vom oberen und unteren Wert je 5 mmHg abgezogen.

Wichtig für die Selbstmessung seien zuverlässige Geräte. Das CE-Zeichen allein sichert keine Messgenauigkeit. Die Hochdruckliga hat auf ihrer Webseite (www.hochdruckliga.de) eine Liste der von ihr geprüften und zertifizierten Geräte.

Smartwatches mit Blutdruckmessung sind laut den Experten weniger präzise und können eine medizinisch exakte Messung mit einer Oberarm-Manschette noch nicht ersetzen. Sie ermöglichten höchstens eine langfristige Überwachung und Aufzeichnung von Trends, Warnung bei auffälligen Werten und Daten-Übermittlung an die Arztpraxis. (dpa)

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