Kongress

Fitness macht Gesundheit

Anfang April findet in Köln der Fachkongress FIBOmed statt. Und der zeigt nicht nur, was Sport in der Prävention leisten kann, sondern auch, wie er selbst zur Medizin wird. Dabei dürfen die passenden Abrechnungstipps nicht fehlen.

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG. "Bewegung ist die Medizin des 21. Jahrhunderts" unter diesem Motto findet dieses Jahr nicht nur vom 4. bis 5. April in Köln der zweite Interdisziplinäre Fachkongress für Bewegungsmedizin (FIBOmed) statt, der sich speziell an Ärzte richtet.

Das Motto zieht sich durch die gesamte Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit (FIBO), in deren Rahmen der Kongress stattfindet. Ärzte, Physiotherapeuten und Studiobetreiber rücken näher zusammen - nicht nur auf dem Kongress, sondern auch in Halle 7, die in diesem Jahr ganz im Zeichen der Gesundheit steht.

Spannend ist aber vor allem das Vortrags- und Seminarprogramm, denn dort geben namhafte Referenten Tipps zur Zusammenarbeit mit Studios, Kassen aber eben auch zur Abrechnung sportmedizinischer Leistungen.

So zeigen bereits am Nachmittag des ersten Kongresstages Best Practice Beispiele, wie das Zusammenspiel von Arzt, Krankenkasse, Physiotherapeut und Fitnessclub funktionieren kann. Oder wie die Kooperation zwischen Arzt und Studio zum Erfolgsmodell wird.

Abrechnungsexperte Dr. Wolfgang Grebe, selbst Internist und Sportmediziner sowie stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Sportmedizin beim Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) klärt am Samstag über die Feinheiten der Abrechnung auf.

Bewegung und Krebs

Da das Übermotto der Messe aber "Fitness macht Gesundheit" ist, liegt ein Schwerpunkt des Kongresses auf der Medizin. Gleich am Eröffnungstag widmet sich Professor Andreas Ströhle von der Berliner Charité dem wichtigen Thema "Körperliche Aktivität, Sport und psychische Störungen" und erläutert die therapeutische Wirksamkeit von Sport bei psychischen Erkrankungen.

Der Kongress greift aber auch das in den vergangenen Jahren immer wichtiger gewordene Thema Sport und Krebs auf. Professor Karen Steindorf vom Deutschen Krebsforschungszentrum gibt Einblicke, was Sport während der Therapie und in der onkologischen Prävention leisten kann.

Ganz im Zeichen des Olympiajahres erörtert Professor Perikles Simon von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz am Samstagvormittag dann, wo die Grenzen von Medikamenten im Sport liegen. Er stellt sich und den Besuchern die Frage: Wo hört Therapie auf und fängt Doping an?

Organisiert wird der Fachkongress in Kooperation mit Springer Medizin und der "Ärzte Zeitung", unterstützt wird er von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. (eb)

Detaillierte Infos zum Programm gibt es unter www.fibo.de/fibomed

Direkt zur Teilnehmer-Registrierung: www.fibo.de/kongresstickets

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
Porträt: Dr. Jörg Sandmann | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

© Porträt: Dr. Jörg Sandmann | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Der hypogonadale Patient in der Hausarztpraxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

DGKN-Kongress in Augsburg

Neue Technik für die Therapie zerebraler Erkrankungen

Treat-to-Target-Strategie

Gicht: Mit der Harnsäure sinkt auch das kardiovaskuläre Risiko

Lesetipps
Eine Frau steht vor einer schwarzen Wolke.

© 1STunningART / stock.aodbe.com

Keine Modeerscheinung

ADHS im Erwachsenenalter: Das gilt für Diagnostik und Therapie

 Shabnam Fahimi-Weber

© Jochen Tack

Einsatz im Kriegsgebiet

Essener HNO-Ärztin hilft Menschen im Iran via Telemedizin