Gesundheitsvorsorge

Gesundheits-App „APPzumArzt“ errechnet nun auch das Herzalter

Mit einer eigenen Gesundheits-App wollen die Burda Stiftung und die Assmann Stiftung Patienten motivieren, die Vorsorgeleistungen in Anspruch zu nehmen. Nun hat die App ein Update verpasst bekommen.

Veröffentlicht: 14.06.2020, 14:56 Uhr

München. Die AppzumArzt der Felix Burda Stiftung und der Assmann Stiftung erinnert Versicherte an alle Vorsorgemaßnahmen und Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Kassen. Gerade auf Vorsorgeleistungen haben viele Patienten in den vergangenen zwei Monaten aus Angst vor Ansteckung verzichtet. Die App könnte dazu beitragen, Patienten zu motivieren, den Rhythmus der Vorsorge wieder aufzunehmen.

Die„APPzumArzt“ wurde bereits 2011 gemeinsam von Assmann Stiftung und der Felix Burda Stiftung entwickelt und ist nun einer neuen Version (3.06) in den App-Stores für Android und iOS-Smartphones erschienen. Sie informiert über 13 Krankheiten (Augenerkrankungen, Diabetes, Gebärmutterhalskrebs etc.), über Impfempfehlungen der STIKO, Zahnarztleistungen sowie die Kinder- und Jugendarzttermine. Zudem errechnet sie das individuelle Risiko für Diabetes, Darmkrebs und Herzinfarkt und berechnet jetzt auch das individuelle Herzalter der Nutzer.

Eine Besonderheit ist, dass App-Anwender ganze Familien anlegen können und somit von Checkup-Terminen der Großeltern bis zu deren Enkeln im Kleinkinderalter alle Vorsorgetermine im Blick bleiben.

Wie Carsten Frederik Buchert, Direktor Marketing & Communications der Felix Burda Stiftung gegenüber der Ärzte-Zeitung erläuterte beinhaltet die neueste Version zudem Individualisierungsmöglichkeiten zu Zyklen oder Regionen. So können zum Beispiel Anwender in einem FSME-Risikogebiet von der Impferinnerung profitieren und Anwender in einem Nichtrisikogebiet dies ausschalten. Zusätzlich ist ein ausführliches Glossar zu allen gesetzlichen Vorsorgeleistungen enthalten.

Nach Angaben der Felix Burda Stiftung zählt AppzumArzt zu den erfolgreichsten Gesundheits-Apps in Deutschland. Wie Buchert bestätigte, beträgt die Zahl der monatlich aktiven Nutzer aktuell rund 8000 Anwender. (syc)

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