Geschäftsjahr 2022

GlaxoSmithKline bleibt dank Impfstoffgeschäft optimistisch

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London. Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat im vergangenen Jahr von einer starken Nachfrage und Kosteneinsparungen profitiert. Die Briten geben sich auch für die Zukunft optimistisch. Vor allem die Nachfrage nach Impfstoffen dürfte die Geschäfte 2023 antreiben, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit. Mit seinem Ausblick ist das GSK-Management noch etwas optimistischer als die Analysten.

Der Umsatz soll den Angaben zufolge 2023 gerechnet in konstanten Wechselkursen um sechs bis acht Prozent zulegen. Das Wachstum beim bereinigten operativen Gewinn soll sich auf zehn und zwölf Prozent belaufen. Dabei sei der Beitrag durch Covid-Produkte herausgerechnet, heißt es. 2022 hatte GSK seine eigenen Umsatzerwartungen am oberen Ende der Prognose erfüllt: Mit 29,3 Milliarden Pfund (33,2 Mrd. Euro) waren die Erlöse nominal um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, ohne Wechselkurseffekte und Corona-bezogene Umsätze gerechnet betrug das Plus zehn Prozent.

GSK hatte im abgelaufenen Jahr sein Konsumgütergeschäft abgespalten und dies unter dem Namen Haleon in der zweiten Juli-Hälfte an die Börse gebracht. Seitdem fokussiert sich das Unternehmen auf verschreibungspflichtige Medikamente und Impfstoffe. Aktuell entwickelt sich insbesondere das Geschäft mit der Gürtelrose-Impfung Shingrix® sehr stark. Große Hoffnungen knüpft der Konzern auch an eine - bisher noch nicht zugelassene - Impfung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV). Der Gewinn nach Steuern verbesserte sich 2022 auf 4,9 Milliarden Pfund (vergleichbare Vorjahresbasis ohne das abgegebene OTC-Geschäft: 3,5 Mrd. Pfund). (dpa)

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