E-Health

Hacker legen Lettlands Gesundheitssystem lahm

Veröffentlicht:

RIGA. Das elektronische Gesundheitssystem Lettlands ist Ziel einer Cyber-Attacke unbekannter Hacker geworden. Die Seite wurde nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Riga mit einer Vielzahl externer Anfragen lahmgelegt. "Es ist klar, dass es sich um einen geplanten Angriff handelte", sagte Staatssekretär Aivars Lapins.

Die Attacke sei von Computersystemen in mehr als 20 Ländern in und außerhalb der EU durchgeführt worden. Noch sei aber unklar, wer dahinter stecke. Der externe Zugriff auf das digitale Gesundheitsinformationssystem sei unmittelbar nach dem Angriff vorübergehend gesperrt worden.

Laut Ministerium und der für Internetsicherheit zuständigen Behörde waren hinterlegte Daten nicht gefährdet. Zuvor hatte die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales im lettischen Parlament von Störungen des Systems durch Hacker berichtet.

Das zentrale Gesundheitsinformationssystem wurde 2016 in Betrieb genommen. Darüber können etwa papierlose Rezepte ausgestellt werden. Trotz Widerstands von Ärzten müssen sich seit Jahresbeginn alle Gesundheitseinrichtungen in Lettland verbindlich dem System anschließen, das wiederholt technische Probleme aufwies. (dpa)

Mehr zum Thema

IT-Rechtler gibt Tipps

So schützen Ärzte Patientendaten in der Cloud

Digitalisierung

Datenschützer rät Ärzten: Fax schnellstmöglich abschaffen!

Das könnte Sie auch interessieren
Sie können die Anzahl an Impfanfragen kaum bewältigen?

© Doctolib

Digitales Impfmanagement

Sie können die Anzahl an Impfanfragen kaum bewältigen?

Anzeige | Doctolib GmbH
Tipps und Umsetzungshilfen für ein optimales Impfmanagement

© Doctolib / Corporate Design

Kostenloser Ratgeber

Tipps und Umsetzungshilfen für ein optimales Impfmanagement

Anzeige | Doctolib GmbH
50% Rabatt auf das digitale Impfmanagement von Doctolib

© Doctolib / Corporate Design

Exklusives Angebot

50% Rabatt auf das digitale Impfmanagement von Doctolib

Anzeige | Doctolib GmbH
Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

© [M] Scherer: Tabea Marten | Spöhrer: privat

„EvidenzUpdate“-Podcast

Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

Digitalisierung und Datenschutz pandemiekonform: SVR-Vorsitzender Professor Ferdinand Gerlach (li.) am 24. März in Berlin bei der Vorstellung des Ratsgutachtens und der Bundesdatenschutzbeauftragte Professor Ulrich Kelber (re.) einen Tag später bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts.

© [M] Gerlach: Wolfgang Kumm / dpa | Kelber: Bernd von Jutrczenka / dpa

„ÄrzteTag“-Podcast

„Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“ (Streitgespräch Teil 1)

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

© UK Essen

„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Burkhardt Winkler

Nette Aussichten

Netter Ausblick auf die Telematikinfrastruktur!
Dieses Projekt wird allen Beteiligten viel Freude bereiten.


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Kleines Kind wird gegen COVID geimpft: Ersten Zwischenergebnissen zufolge löst ComirnatyTextbaustein: war bei 5- bis 11-Jährigen eine robuste neutralisierende Antikörperantwort aus.

© famveldman / stock.adobe.com

Comirnaty® bei Kindern

Erster Corona-Impfstoff für 5- bis 11-Jährige in Sicht

BKV-Chef Gassen erntet viel Widerspruch für seine Forderung nach Aufhebung aller Corona-Schutzmaßnahmen.

© Michael Kappeler / dpa

Ende der Corona-Maßnahmen

Gassens Vorschlag für „Freedom Day“ stößt auf Ablehnung

Prostatakarzinom: Über den Einsatz der fokalen Therapie beim Prostata-Ca herrscht weiter Uneinigkeit. Gebraucht wird letztlich eine differenziertere Risikoabschätzung als bislang.

© SciePro / stock.adobe.com

Urologen uneins

Kontroverse um fokale Prostatakrebs-Therapie bleibt