Umfrage

Hohe Akzeptanz für medizinische Cannabis-Anwendung

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FRANKFURT/MAIN. Fast drei Viertel der Deutschen sieht in der medizinischen Anwendung von Cannabis bei chronischen Schmerzen und anderen Beschwerden eine gute Ergänzung zu chemischen Produkten. Das zeigt eine repräsentative Studie des Unternehmens Canopy Growth in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact AG unter 1007 Befragten zur Akzeptanz von Hanf. Demnach ist diese im medizinischen Bereich besonders hoch.

Knapp 55 Prozent der Deutschen sind nach Unternehmensangaben der Meinung, dass der eigentliche Nutzen von Cannabis im medizinischen Bereich liegt.

Gleichzeitig glauben fast zwei Drittel von ihnen, dass der Nutzen der Pflanze bislang nicht richtig erkannt wurde. Entsprechend wünschen sie Investitionen und weitere Forschungsarbeit, um Produkte aus Cannabis zu entwickeln.

Skeptischer zeigen sich die Deutschen bei der Nutzung von Produkten auf Basis des nicht psychoaktiven Cannabidiols (CBD) im Alltag. Zwar nehmen sie auf dem Markt zunehmend Raum ein, etwa in Kosmetik oder als Nahrungsergänzung, doch die Deutschen nutzen diese ingesamt eher selten.

16 Prozent der Befragten gaben an bereits kosmetische Produkte auf Hanfbasis ausprobiert zu haben. Etwas weniger nutzen Hanfprodukte als wichtige Quelle für Omega-3-Fettsäuren, als Proteinquelle zum Muskelaufbau sowie CBD-Produkte wegen ihrer gesundheitsfördernden und entzündungshemmenden Wirkung. (mu)

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