Innovationsfeuerwerk für Ärzte aus Klinik und Praxis

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Bei der Medizinmesse Medica stehen im November kostensenkende Innovationen im Fokus.

HAMBURG (di). Mehr Effizienz durch innovative Produkte in der Medizintechnik könnten dem deutschen Gesundheitswesen und der Volkswirtschaft Milliarden einsparen. "Medizintechnik ist kein Kostentreiber, sondern ein vergleichsweise kleiner Ausgabenfaktor im deutschen Gesundheitswesen": Bei dieser auf der Medica Preview im Hamburger Agaplesion Diakonieklinikum abgegebenen Stellungnahme der Branchenverbände ZVEI und Spectaris liegt die Betonung auf deutsch - denn der Investitionsstau in den Krankenhäusern sei nur in wenigen anderen vergleichbar modernen Staaten so hoch wie in Deutschland.

Eine dazu von den Verbänden vorgelegte Studie beziffert die zwischen 2006 und 2010 in Deutschland durch 40 Produkt- und Prozessverbesserungen erzielten Einsparungen auf rund 4,5 Milliarden Euro. Diese Summe könnte nach Ansicht von Andreas Bätzel vom ZVEI bedeutend höher ausfallen, wenn deutsche Kliniken bessere Investitionsbedingungen vorfänden. Dazu gehöre neben mehr Planungssicherheit und ökonomischem Verständnis auch, dass Einsparoptionen nicht länger durch Kostenpläne verhindert werden, die nur einen Ein-Jahreshorizont aufweisen.

Auf der Medica, der weltgrößten Medizinmesse werden vom 16. bis 19. November in Düsseldorf rund 4500 Aussteller ihre Innovationen präsentieren, weitere 600 kommen zur Zulieferermesse Compamed. Zwei Drittel der Aussteller kommen aus dem Ausland, insgesamt werden Firmen aus 70 Ländern vertreten sein.Medica-Project Direktor Horst Giesen erwartet rund 140.000 Besucher, darunter viele Ärzte aus Klinik und Praxis. Deren Beratungs- und Wissensbedarf steigt nach Einschätzung Bätzels wegen der steigenden Komplexität der entwickelten Systeme. Die Industrie will sich in diesem Prozess als Partner der Anwender positionieren, denen zunehmend prozessorientierte Lösungen angeboten werden.

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