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Ambulante Strukturen

KBV zählt 400 neue MVZ

Der MVZ-Anteil in vertragsärztlicher Trägerschaft hat vergangenes Jahr geringfügig abgenommen, der Anteil der Kliniken ist ebenso geringfügig gestiegen.

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Berlin. Die Gründungsdynamik im MVZ-Geschäft setzt sich weitestgehend linear fort: Zu Ende 2022 zählte die Kassenärztliche Bundesvereinigung republikweit 4.574 Einrichtungen (ohne zahnärztliche MVZ), 395 mehr als zum Ende des Vorjahres. Die jüngsten Zahlen veröffentlichte die KBV am Mittwoch.

Allerdings halten sich Vertragsärzte und Kliniken hinsichtlich MVZ-Trägerschaft inzwischen annähernd die Waage. 2.146 oder 43 Prozent (Vorjahr 44 Prozent) aller MVZ befanden sich zum Stichtag in vertragsärztlicher Hand (+172 zu Ende 2021), 2.116 (bzw. ebenfalls rund 43 Prozent, Vorjahr 42 Prozent) gehörten Kliniken (+235).

Damit bestätigen sich Meldungen, wonach infolge eines BSG-Urteils vertragsärztliche Gründungen etwas nachgelassen haben; im Januar 2022 hatte das Bundessozialgericht entschieden, dass für bestimmungsmächtige MVZ-Gesellschafter keine Anstellungsgenehmigung im eigenen Haus erteilt werden kann.

Den jüngsten Zahlen zufolge, sind in Medizinischen Versorgungszentren 28.140 Ärztinnen und Ärzte tätig, davon 1.706 als Vertragsärzte- oder -psychotherapeuten (Ende 2021: 1.676) und 26.434 in Anstellung (2021: 24.078). 2.294 MVZ waren zuletzt fachgleich aufgestellt (2021: 1.966). Womit der Anteil der fachgleichen Einrichtungen von 47 Prozent auf 50 Prozent zugelegt hat. (cw)

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