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Fernbehandlung

KVen genehmigen deutlich mehr Videosprechstunden

Psychotherapeuten und Allgemeinmediziner in Nordrhein-Westfalen bekunden derzeit starkes Interesse an Videosprechstunden– und bekommen ihre Genehmigung.

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Düsseldorf. Angesichts der Corona-Pandemie haben immer mehr niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten Interesse an Videosprechstunden. Das zeigt die Entwicklung in NRW.

Die KV Westfalen-Lippe hat bislang knapp 4000 Genehmigungen für Videosprechstunden erteilt. Zum Vergleich: Mitte März waren es noch 500, im ersten Quartal 2019 nur 83. Fast die Hälfte der Genehmigungen entfällt auf Psychotherapeuten, von ihnen können inzwischen knapp 70 Prozent dieses telemedizinische Instrument nutzen.

Bei der KV Nordrhein sind in den vergangenen Wochen 4000 Anträge auf eine Genehmigung zur Videosprechstunde eingegangen. Die KVNo weist darauf hin, dass ihre Mitglieder nicht auf das Plazet warten müssen, sondern sofort loslegen dürften. Die größte Nachfrage in Nordrhein kommt von Psychotherapeuten und Allgemeinmedizinern.

Das Gesundheitsministerium NRW hatte für den Zeitraum Oktober 2019 bis Februar 2020 für Nordrhein und Westfalen-Lippe jeweils eine Million Euro zur Förderung der Telemedizin in der ambulanten Versorgung vorgesehen. Die Fördergelder wurden komplett abgerufen. Deshalb stellt das Ministerium noch einmal zwei Millionen Euro bereit. (iss)

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