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Krebsbehandlung

Kliniken in Münster und Osnabrück kooperieren in der Onkologie

Das Universitätsklinikum Münster und das Klinikum Osnabrück bauen ihre Zusammenarbeit aus. Patientinnen und Patienten aus Niedersachsen erhalten Zugang zum Tumorzentrum der Uniklinik.

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Münster. Das Universitätsklinikum Münster (UKM) und das Klinikum Osnabrück erweitern ihre Kooperation. Ziel ist es, möglichst vielen onkologischen Patientinnen und Patienten aus Niedersachsen Zugang zum Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) Münster zu verschaffen, dem interdisziplinären Krebszentrum am UKM.

Die erfolgreiche Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen erfordere Teamarbeit, betont Professorin Annalen Bleckmann, Direktorin des WTZ Münster. „Daher ist die Zusammenarbeit mit einem gut funktionierenden Netzwerk eine wichtige Grundlage für die optimale Versorgung onkologischer Patientinnen und Patienten.“

Das Netzwerk solle jetzt durch die Kooperation mit den Osnabrücker Kollegen ausgebaut werden.

Mehr Versorgungsmöglichkeiten für das Klinikum Osnabrück

Die beiden Häuser arbeiten bereits im Bereich der Hämatologie zusammen. Durch die Hinzunahme des WTZ erweitern sich die Versorgungsmöglichkeiten des Klinikums Osnabrück. „So werden Strukturen geschaffen, die uns auch im Bereich der Onkologie die medizinische Versorgung nach neuesten Erkenntnissen der Forschung und Lehre ermöglichen“, betont Frans Block, Geschäftsführer des Klinikums Osnabrück.

Das WTZ Münster ist gemeinsam mit dem WTZ Essen von der Deutschen Krebshilfe als onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet worden. Das entsprechende Förderprogramm zielt explizit auf die Kooperation der Universitätskliniken mit Kliniken sowie niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten aus der Region. (iss)

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