Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar zur Allgemeinmedizin

Lichtblicke am Horizont

Dirk SchnackVon Dirk Schnack Veröffentlicht:

Endlich gute Nachrichten für die Allgemeinmedizin im Nordosten: Die Zahl der Weiterbildungsassistenten nimmt zu. Nach jahrelangen Negativ-Schlagzeilen mehren sich die Anzeichen, dass sich die Lage in der hausärztlichen Versorgung zumindest nicht noch weiter verschärfen wird.

Mehr Weiterbildungsassistenten bedeuten zwar nicht zwangsläufig mehr Praxisnachfolger, aber die Verantwortlichen im Nordosten haben ihre Hausaufgaben gemacht: Die Honorare stimmen, KV und Kliniken koordinieren die Weiterbildung und die Unis interessieren den Nachwuchs früh für das Fach.

Dass es in einigen Jahren die gewünschte Anzahl von Hausärzten geben wird, bleibt dennoch illusorisch. Denn selbst wenn es gelingen sollte, jede Praxis nachzubesetzen, was nicht der Fall sein wird - die Hausärzte werden dem steigenden Anspruchsverhalten und der zunehmenden Morbidität ihrer Patienten nicht überall gerecht werden können.

Und die breite Auswahl an Stellen wird junge Ärzte weiter kritisch jeden Standort prüfen lassen, was er neben den Arbeitsbedingungen noch bietet - und hier scheiden viele Regionen im Nordosten wegen ihrer Defizite in der Infrastruktur schnell aus der engeren Wahl aus.

Hausärzte werden also auch künftig im Nordosten gesucht und sie werden sich nicht über ausbleibende Patienten beschweren.

Lesen Sie dazu auch: Allgemeinmedizin: Licht am Ende des Tunnels im Nordosten

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

130. Deutscher Ärztetag

Weiterbildung: Ärztetag räumt in den Gebieten auf

Künftig werden Rollen und Haltungen gelehrt

Die ärztliche Weiterbildung bekommt eine neue Struktur

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Vitamin-B12-Mangel

Frühzeitig erkennen, gezielt therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen
 Abb. 1: Anwendung von Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1,8]

Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

Topische steroidfreie Behandlungsoption bei atopischer Dermatitis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Incyte Biosciences Germany GmbH, München
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Seltene Kristallarthropathie nach Bypass-Operation

Lesetipps