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Jamaika-Sondierung

MB befürchtet Aufweichen des Arbeitszeitgesetzes

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Knapp ein Viertel der Klinkärzte arbeitet inzwischen in Teilzeit.

Knapp ein Viertel der Klinkärzte arbeitet inzwischen in Teilzeit.

© coloured photograph / Fotolia

BERLIN. Mit Skepsis beobachtet der Marburger Bund die Sondierungsgespräche beim Thema Arbeitszeitgesetz. In dem Sondierungspapier von Ende Oktober heiße es kryptisch, man spreche über die "Entwicklung des Arbeitszeitgesetzes" und die "Förderung von Zeitsouveränität der Beschäftigten", berichtete der Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, auf der Hauptversammlung seines Verbandes am Wochenende in Berlin.

"Das sind Fragen, die in unserer Mitgliedschaft hohe Relevanz haben, wenn damit gemeint ist, den Beschäftigten mehr Zeit für die Erfüllung ihrer Aufgaben in der Regelarbeitszeit zu geben", sagte Henke. Derzeit passiere allerdings häufig das Gegenteil, es werde Personal abgebaut. Für den MB sei aber klar: "Die bestehenden gesetzlichen und tariflichen Regelungen zum Schutz der Ärztinnen und Ärzte und anderer Beschäftigten sind eine Haltelinie, die nicht überschritten werden darf!" (chb)

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