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Medgate kündigt „baldigen operativen Start“ an

Vom Rückzug seines Joint Venture-Partners Rhön Klinikum zeigt sich der Telemed-Anbieter Medgate unbeeindruckt.

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Basel. Das Schweizer Telemedizin-Unternehmen Medgate lässt sich durch die Aufkündigung seiner Partnerschaft mit der Rhön Klinikum AG nicht aus dem Konzept bringen: Die am Freitag verkündete Entscheidung des privaten Klinikbetreibers, seine Anteile (51 Prozent) an dem Joint Venture Medgate Deutschland GmbH nach nur zehn Monaten komplett an die Medgate Holding abzutreten, habe „keinen Einfluss auf den baldigen operativen Start von Medgate Deutschland“, teilte jetzt ein Konzernsprecher auf Anfrage mit; Anfang Dezember vorigen Jahres hatten Rhön und Medgate den Gründungsvertrag unterzeichnet.

Einen genauen Termin, ab dem der eidgenössische Arzt-per-App-Anbieter hierzulande den Regelbetrieb mit Fernbehandlungen für Privatpatienten und Selbstzahlern aufnimmt, wollte der Sprecher am Montag noch nicht verraten.

Auch strategisch wirke sich der Absprung Rhöns nicht einschneidender aus. Man habe den Anspruch, „den Standard in Sachen ärztlicher Telemedizin in Deutschland“ zu setzen. „Mit bereits 20 Jahren Erfahrung in Telemedizin und Digital Health sind wir davon überzeugt, Patienten mit höchstmöglicher Qualität beraten und betreuen zu können.“

Mit drei privaten Kostenträgern, die man namentlich noch nicht nennen könne, habe man bereits Verträge geschlossen, damit deren Kunden die digitale Sprechstunde Medgates erstattet bekommen. Mit weiteren PKV-Unternehmen führe man Gespräche. Mittelfristig würden auch Kassenpatienten ins Auge gefasst. „Wir bereiten uns für den Markteintritt im Bereich GKV vor.“ (cw)

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