Direkt zum Inhaltsbereich

Ab 1. Juni

Mehr Geld für Ernährungstherapeuten

Die Vergütung von Ernährungstherapeuten steigt stufenweise um insgesamt 13,66 Prozent, die erste Preisanpassung greift bereits zum 1. Juni. Besser honoriert werden sollen auch Hausbesuche.

Veröffentlicht:

Berlin. Ernährungstherapeuten bekommen zum 1. Juni mehr Geld: Wie der GKV-Spitzenverband am Dienstag mitteilte, soll die Vergütung um 13,66 Prozent steigen. Die Preisanpassung kommt in zwei Stufen. Ab 1. Juni 2023 bis 24. Februar 2024 steigen die Preise um 8,95 Prozent. Ab 1. März 2024 bis 31. Mai 2025 erfolgt eine weitere Steigerung von 4,71 Prozent.

Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband: „Die Ernährungstherapie ist für Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen ein wichtiger Teil der Versorgung – daher freue ich mich, dass die Verhandlungen mit unseren Vertragspartnern konstruktiv und ergebnisorientiert verlaufen sind. Mit der vereinbarten zweistufigen Preissteigerung werden besondere finanzielle Belastungen der Leistungserbringenden abgefedert.“

Hausbesuche ebenfalls höher vergütet

Die Preise für Verordnungen ab 1. Juni 2023 können dann zum 1. Juli 2023 abgerechnet werden. Zusätzlich wurde vereinbart, dass die Wegegelder für Hausbesuche ab 1. Juni 2023 jeweils um 0,12 Euro auf 0,30 Euro pro Kilometer für Fahrten bis 40 Kilometer und auf 0,85 Euro pro Kilometer für längere Fahrten erhöht werden.

Die Ernährungstherapie richtet sich vor allem an Menschen mit Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Ernährung eine entscheidende und alternativlose Rolle dabei spielt, den Stoffwechseldefekt zu umgehen. Um die Versorgung Betroffener zu verbessern, wurde die Ernährungstherapie zu Beginn des Jahres 2018 als neues Heilmittel in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Klarstellung veröffentlicht

AOP-Katalog und Narkose-Leistungen: Wann die EBM-Abrechnung möglich ist

Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Herzinsuffizienz

Erste klinische Studie belegt Wirksamkeit des Herzpflasters

Münchner Aids- und Infektiologie-Tage

Chronische Hepatitis B: Heilung durch monoklonalen Antikörper?

Lesetipps
Noch impfen nach einer RSV-Erkrankung?

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Noch impfen nach einer RSV-Erkrankung?

Spirometrie bei einem Mann.

© John Thys / Reporters / Science Photo Library

Änderungen aus dem GOLD-Update

Neues Vorgehen bei COPD: Proaktiv statt reaktiv!

Die Ärzte Zeitung ist jetzt auch auf Instagram aktiv.

© prima91 / stock.adobe.com

Social Media

Folgen Sie der Ärzte Zeitung auf Instagram