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Mehr Gutachten, aber weniger Behandlungsfehler

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DRESDEN (reh). Die Zahl der Behandlungsfehler, die von der Gutachterstelle der Landesärztekammer Sachsen bestätigt wurde, ist 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent gesunken. Das zeigt der jetzt vorgelegte Jahresbericht der Stelle. Demnach wurden 2008 64 tatsächliche Behandlungsfehler genannt, 2009 waren es noch 48.

Die Zahl der Begutachtungen wegen eines vermuteten Behandlungsfehlers ist im selben Zeitraum dagegen von 206 auf 257 gestiegen. Von den 257 eingeleiteten Begutachtungen entfielen 189 auf den stationären Sektor, 11 auf Klinikambulanzen und 52 auf Arztpraxen. Dabei betrafen acht Anträge die Fachrichtung Allgemeinmedizin. Die meisten Anträge, nämlich 114, beschäftigten sich mit der Fachrichtung Chirurgie.

"Bei 14 761 berufstätigen Ärzten und über 82 000 Behandlungsfällen pro Tag in Sachsen ist das eine sehr niedrige Zahl", kommentierte Kammer-Präsident Professor Jan Schulze das Ergebnis. Zweck der Gutachterstelle ist es, Rechtsstreitigkeiten zwischen Patienten und Ärzten wegen Behandlungsfehlern zu vermeiden.

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