Goethe-Universität Frankfurt

Mehr Platz für Praxis im Medizinstudium

Zwei Neubauten für moderne Lehre: Dafür hat das Land Hessen in Frankfurt rund 30 Millionen Euro investiert.

Von Jana Kötter Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Grundlagen der Anatomie im großzügigen Audimax-Hörsaal kennenlernen und diese anschließend in den modern ausgestatteten Räumen des nahegelegenen Medicums praktisch anwenden und vertiefen: So soll das Medizinstudium an der Goethe-Universität Frankfurt künftig aussehen.

Die dazu geschaffenen Neubauten für rund 30 Millionen Euro werden an diesem Mittwoch von Hessens Landeswissenschaftsminister Boris Rhein und Dr. Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Landesfinanzministerium, feierlich eröffnet.

Die Neubauten garantierten, "weiterhin eine Ärzteausbildung auf höchstem Niveau" leisten zu können, erklärt Christoph Lunkenheimer für die Frankfurter Uni. Am Fachbereich Medizin hätten aufgrund stark gestiegener Studierendenzahlen seit Jahren "spürbare räumliche Engpässe" bestanden.

Das Land Hessen begann daher 2013 mit dem Bau des Lehr-, Lern- und Prüfungszentrums Medicum und im darauffolgenden Jahr mit dem Bau des Hörsaalgebäudes Audimax.

Im Wintersemester 2015/2016 studierten 3921 der 46.429 Studierenden der Goethe-Uni im Fachbereich Medizin; 2007/2008 waren es laut Jahresbericht noch 3151.

Das neue Audimax-Hörsaalgebäude, das bereits im Herbst 2016 an den Fachbereich übergeben wurde, bietet Platz für 550 Studenten. Das Medicum soll Lehr-, Lern- und Prüfungszentrum werden: Hier werden die Studenten "in authentischen Prüfungssituationen auf die Praxis mit Patienten vorbereitet", heißt es.

Dazu kommen "Lernmaschinen" und Simulationspatienten zum Einsatz. Das Selbststudium an klassischen Lehrmaterialien, an Modellen und Phantomen und mit Hilfe neuer Medien wird im Lernstudio stattfinden. Darüber hinaus stehen dem Fachbereich neue Büroräume zur Verfügung.

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