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Netzkonferenz: Chancen für Arztnetze durch Versorgungsreform?

Das Versorgungsstrukturgesetz bringt auch Impulse für die Netzbewegung. Wie Ärzte profitieren, das wird auf der Netzkonferenz in Berlin diskutiert.

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BERLIN (ger). Wenn am 1. Januar 2012 das GKV-Versorgungsstrukturgesetz in Kraft tritt, dann hat das auch Folgen für Praxisnetze. Unter anderem ist das SGB V so angepasst worden, dass Sondervergütungen für kooperative Strukturen wie Ärztenetze vereinbart werden können (Paragraf 87 b).

Welche Auswirkungen das GKV-VStG insgesamt auf Ärztenetze haben wird und welche Chancen sich für Ärzte daraus ergeben, das ist Thema auf der 18. Netzkonferenz am 27. und 28. Januar 2012 in Berlin.

Unter der Leitung von Gesundheitsökonom Professor Günter Neubauer aus München diskutieren gleich zum Auftakt der Veranstaltung am Freitagabend Jens Spahn (CDU/CSU), Dr. Veit Wambach (Agentur deutscher Arztnetze), Wilfried Jacobs (AOK) und Walter Plassmann (KV Hamburg) die zukünftigen Handlungspotenziale der Ärztenetze.

Barmer GEK berichtet von ihren Erwartungen an Selektivverträge

Im Programm am Samstag mit Fachvorträgen liegen die Schwerpunkte bei Selektivverträgen in der Praxis, bei Vergütungssystemen für Ärztenetze und bei innovativen Dokumentations- und Abrechnungssystemen für Ärzte in Netzen.

So stellen Experten der Barmer GEK ihre Erwartungen an Selektivverträge mit Ärzten vor und Allgemeinmediziner Ekkehard Ruebsam-Simon von Medi Baden-Württemberg stellt die Erfahrungen mit dem Konzept der verzahnten Haus- und Facharztverträge mit der AOK Baden-Württemberg vor.

Gutes Forum für den Erfahrungsaustausch

Die Netzkonferenz wird wieder vom Biopharma-Unternehmen UCB ausgerichtet. Sie ist traditionell eine Veranstaltung, die vor allem von Ärzten besucht wird und damit auch ein gutes Forum für den Erfahrungsaustausch unter Praxisnetzen.

Weitere Informationen zum Programm unter www.ucb.de; Teilnahmekosten: 240 Euro plus Mehrwertsteuer ohne Übernachtung in Berlin; 340 Euro plus Mehrwertsteuer inklusive Übernachtung. Anmeldung im Internet oder per E-Mail bei jennifer.pongratz@ucb.com

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