KBV-Zertifizierung

Neuer Ärger mit der Rezept-Software?

NEU-ISENBURG (reh). Die Rezertifizierung der Rezept-Software durch die KBV sorgt bei manchen Ärzten schon wieder für Ärgernisse.

Veröffentlicht:

Wie ein Hausarzt aus Marburg der "Ärzte Zeitung" mitteilt, habe ihm seine Softwarefirma eröffnet, dass sein Backup-System - also die Datensicherung - mit der neuen Software nicht fertig werde und er nachrüsten müsse.

Was den Arzt ärgert: Die neuen Auflagen für die Verordnungssoftware, die seit Juli gelten, könnten doch nicht zulasten der Datensicherung in den Praxen gehen. "Wenn ich jetzt den Techniker hole, dann kostet mich das 250 Euro."

Der CompuGroup Medical (CGM) ist das Problem durchaus bekannt. Durch die neuen Anforderungen an die Verordnungssoftware würden sich die Programme natürlich verändern und mehr Rechnerkapazität in Anspruch nehmen, erklärt eine Sprecherin des Unternehmens.

Bei Praxen mit älteren EDV-Anlagen oder Anlagen mit geringerer Rechnerleistung könnten daher Probleme auftauchen. Deshalb habe CGM seine Kunden auch vorab informiert und Tests geschaltet.

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Zahlen der gematik

Mehr als 120 Millionen eingelöste E-Rezepte seit Januar

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

DGIM-Kongress

Sepsis-Verdacht: Eine Stunde, fünf essenzielle Maßnahmen

Allokation von Ressourcen in schwierigen Zeiten

Allgemeinmedizin, das ist „lebenslange Präzisionsmedizin“

Lesetipps
Klinische Daten sind spärlich: EM-Aufnahme von Phagen.

© Matthew Dunne / ScopeM / ETH Zürich

Viele Studien, wenig Evidenz

Phagentherapie – der lange Weg in die klinische Anwendung

Dr. Markus Wenning, Ärztlicher Geschäftsführer der Ärztekammer Westfalen-Lippe

© Sophie Schüler

Versorgungslage

Ärztemangel? Prognose: Schwindsucht

Internist und Intensivmediziner Professor Christian Karagiannidis appellierte beim DGIM-Kongress: Die ärztliche Weiterbildung müssen in Zukunft sektorenübergreifender gedacht werden.

© Sophie Schüler

Junges Forum auf dem DGIM-Kongress

Rotationsweiterbildung – bald der neue Standard?