Ärztenetz

Ohne MFA läuft die Vernetzung nicht

Wer Versorgungsabläufe besser steuern will, braucht eine gute Organisation dahinter - ein Fall für die MFA.

Veröffentlicht: 17.12.2014, 15:24 Uhr

MÜNCHEN.Ärztenetze werden zunehmend wichtige Akteure im Gesundheitswesen: Im Vergleich zu Einzelpraxen sind sie in besseren Positionen, was Kooperationen mit Kliniken und Verträge mit Kassen anbelangt.

Vordergründiges Ziel solcher Verträge sind meist bessere Versorgungsabläufe. Das bedingt allerdings auch ein Qualitätsmanagement, mit dem Qualitätsindikatoren erfasst und ausgewertet werden.

QuATRo (Qualität in Arztnetzen - Transparenz mit Routinedaten) oder BrAVo (Benchmarking regionale Arztnetz-Versorgung) sind Namen von Projekten, die transparente Vergleiche ermöglichen sollen.

Methodische Grundlage von QuATRo beispielsweise sind die QiSA-Indikatoren, die vom Göttinger Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA) und dem AOK-Bundesverband entwickelt wurden.

BrAVo wiederum ist ein Projekt der Barmer GEK. Die Arbeit mit Qualitätsindikatoren hilft einem Netz, eigene Schwerpunkte zu setzen.

Eine wichtige Rolle in Ärztenetzen spielen aber vor allem Medizinische Fachangestellte (MFA), etwa bei der Umsetzung von Selektivverträgen. Sie managen den Aufklärungs- und Einschreibeprozess sowie die Übermittlung der Teilnehmerunterlagen.

Noch wichtiger aber sind sie bei der Aufrechterhaltung kommunikativer Prozesse: Der Austausch über Abläufe, korrekte Dokumentation oder die Abrechnung wird häufig von ihnen geleistet.

Wie die Qualität und die Kommunikationswege sichergestellt werden können, und welche Vorteile Netze bringen, lesen Sie ausführlicher in der neuen Ausgabe von "info praxisteam", dem Magazin für die MFA.

Es wird in Kooperation mit der BARMER GEK und dem AOK-Bundesverband herausgegeben und erscheint sechsmal jährlich. (vs)

Die Zeitschrift lässt sich auch als App über den Google Playstore sowie im Apple App-Store beziehen. Internet: www.info-praxisteam.de

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