Ökonomischer Fußabdruck

PKV mit hoher Bedeutung für die Volkswirtschaft

Private Krankenversicherer sind laut einer Studie nicht nur als Finanzier von Gesundheitsleistungen aktiv, sondern auch als Wirtschaftsakteur.

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Köln. Die privaten Krankenversicherer (PKV) haben in Deutschland nicht nur eine Bedeutung durch die Finanzierung von Gesundheitsleistungen, sondern auch als Wirtschaftsakteur. In einer Untersuchung im Auftrag des PKV-Verbands kommt das Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR zu dem Ergebnis, dass die Branche eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung hat.

Die Forscher haben den „ökonomischen Fußabdruck“ ermittelt, das ist der Beitrag der Branche zum Wirtschaftswachstum und zum Arbeitsmarkt. Der Großteil der volkswirtschaftlichen Effekte entfällt dabei auf die Rolle als Finanzier von Gesundheitsleistungen, ein deutlich kleinerer auf die eigene Geschäftstätigkeit. Insgesamt lag die Bruttowertschöpfung der PKV im Jahr 2019 bei 41,9 Milliarden Euro, dadurch werden 742.660 Arbeitsplätze finanziert.

Die Gesamtrechnung bezieht auch die wirtschaftlichen Effekte ein, die die PKV in anderen Branchen auslöst, sowie die Konsumeffekte der von den PKV-Unternehmen selbst und beauftragten Dienstleistern bezahlten Löhne und Gehälter. (iss)

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