PKV-Kliniken

Sana-Verbund wächst 2017 um vier Häuser

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ISMANING. Der Klinikkonzern der privaten Krankenversicherungen Sana blieb auch 2017 auf Wachstumskurs. Der Umsatz verbesserte sich um sieben Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro, der Betriebsgewinn (EBITDA) nahm um zwei Prozent auf 226 Millionen Euro zu, und der Konzernüberschuss fiel mit 95,3 Millionen Euro knapp sechs Prozent über Vorjahr aus.

Zum Unternehmen gehören bundesweit inzwischen 53 Krankenhäuser, vier Einrichtungen seien 2017 neu hinzugekommen: das Kölner Dreifaltigkeits-Krankenhaus, die Dr.-Schreiber-Klinik in München, das Geriatriezentrum Zwenkau bei Leipzig sowie die Klinik Middelburg nähe der ostholsteinischen Kreisstadt Eutin.

Darüber hinaus betreibt die Sana-Gruppe eigenen Angaben zufolge 28 Medizinische Versorgungszentren und fünf Alten- und Pflegeheime. Zudem zählt seit Juni vorigen Jahres auch der Essener Medizinprodukte-Großhändler Roeser Medical zum Konzern. Dessen Übernahme habe, da Handelsunternehmen typischerweise wenig profitabel seien, die EBITDA-Marge im Konzernschnitt um 0,4 Punkte auf 8,8 Prozent gedrückt, heißt es.

Ebenfalls ergebnisbelastend ausgewirkt hätten sich Mehrleistungs- und Fixkostendegressionsabschläge über 16 Millionen Euro sowie die unterdurchschnittliche Ertragskraft der "noch betriebenen Pflegeeinrichtungen" und der MVZ. Dagegen hätten sich die Deckungsbeiträge insbesondere der Konzern-Kliniken in Biberach, Hof, Offenbach, Remscheid und Wismar verbessert. (cw)

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