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Kliniken Ostholstein

Sana will Sanierungsplan vorstellen

Veröffentlicht:

EUTIN. Die Zukunft der Sana Kliniken Ostholstein ist nach der beim Kartellamt zurückgenommenen Übernahme-Anmeldung durch Ameos weiter ungewiss. Sana bekräftigte auf Anfrage der „Ärzte Zeitung“ nur, dass beide Klinikunternehmen „an der grundsätzlichen Absicht zur Neuordnung der Versorgungslandschaft in Ostholstein“ festhalten.

Zu den Fragen rund um das Kartellamtsverfahren wollte man sich „aus juristischen Gründen“ nicht äußern. Ob nun andere Klinikträger in Ostholstein auf den Plan treten, beantwortete Sana nicht. Sana betonte lediglich, seinem Versorgungsauftrag an allen vier ostholsteinischen Standorten (Eutin, Oldenburg, Fehmarn und Middelburg) „selbstverständlich vollumfänglich“ nachzukommen.

Dem Sozialausschuss des Kieler Landtages wird Sana am 25. April seine Überlegungen zur erforderlichen Sanierung des Klinikgebäudes in Eutin sowie für einen Entlastungsanbau vorstellen.

Wie berichtet, hatte das Kartellamt die Übernahme der Sana-Kliniken durch Ameos untersagt, weil Ameos und der regional größte Wettbewerber, die Schön Klinik in Neustadt, zum Portfolio desselben Finanzinvestors gehören. (di)

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