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Ergänzung zur Corona-Warn-App

Test mit Corona-Armband geplant

In Kiel soll ein Pilotprojekt mit einer neuen Corona-Warntechnik starten – unterstützt vom Bundesgesundheitsministerium.

Veröffentlicht:

Neu-Isenburg. Bald könnte es eine neue Corona-Warntechnik für alle jene geben, die kein Smartphone besitzen bzw. für Pflegebedürftige, die ein solches nicht mehr bedienen können. Im Dezember soll in Kiel ein Pilotprojekt mit Corona-Armbändern starten, berichtet die „Welt am Sonntag“. 1000 Probanden aus dem Bereich der ambulanten Pflege sowie in Senioreneinrichtungen sollen die neue Warntechnik testen. Das Projekt wird laut dem Bericht vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt.

Der Nachteil gegenüber der Warn-App

Allerdings habe das Armband im Gegensatz zum Smartphone einen entscheidenden Nachteil: Es könne keine direkte Verbindung zum Internet aufbauen, benötige also ein Kopplungsgerät wie ein Smartphone. Denn es könne zwar speichern, ob man Kontakt zu anderen Nutzern hatte, ohne die Online-Verbindung aber nicht abgleichen, ob unter diesen Kontakten nun eine Person ist, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Allerdings gibt es laut dem Bericht bereits eine Lösungsidee: Es sollen in der Nähe von gängigen Anlaufstellen in Städten bzw. Gemeinden Verknüpfungsgeräte aufgebaut werden, etwa beim Bäcker oder auch im Ärztehaus. Befindet sich die Person, die das Armband trägt, in der Nähe einer solchen Anlaufstelle, starte automatisch der Informationsaustausch. Bei einem positiven Kontakt soll eine Lampe am Armband blinken. (reh)

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