Restrukturierung

Teva will weltweit 14.000 Stellen streichen

Veröffentlicht:

JERUSALEM. Teva hat seine kürzlich angekündigten Resturukturierungspläne (wir berichteten) jetzt konkretisiert. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, umfasse die Neuordnung sowohl Produktions- und Entwicklungsstandorte als auch den weltweiten Vertrieb. In den kommenden zwei Jahren würden dort rund 14.000 Stellen wegfallen. Das entspreche 25 Prozent der Konzernbelegschaft. Bis Ende 2019 sollen drei Milliarden Dollar eingespart werden. Im Geschäftsjahr 2018 koste das Programm voraussichtlich mindestens 700 Millionen Dollar. Teva hatte Mitte 2015 die Generikasparte des US-Herstellers Allergan für 40 Milliarden Dollar in bar und eigenen Aktien übernommen und ist seither hoch verschuldet. Der Stellenabbau solle "respektvoll" über die Bühne gehen, so Konzernchef Kare Schultz in einem Brief an die Mitarbeiter.

Zu spüren bekommen die Kostenbremse jedoch nicht allein die Mitarbeiter. Ab sofort würden auch Dividendenzahlungen auf Aktien und Aktienzertifikate eingestellt. Die Abgabe nicht zum Kerngeschäft zählender Aktivitäten werde ohnehin laufend überprüft. Eine langfristige Unternehmensstrategie werde im Jahresverlauf 2018 vorgestellt.

Zudem sollen Ressourcen stärker auf generische und innovative Wachstumsfelder konzentriert werden. Für das kommende Jahr etwa rechne man mit der Einführung des CGRP-Antikörpers Fremanezumab (Migräneprophylaxe) und weiteren Markterfolgen mit Deutetrabenazin (Austedo®), das in den USA bereits gegen Chorea Huntington und tardive Dyskinesien zugelassen wurde. (cw)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

Herzchirurg mit Installateurfirma

Das Doppelleben des Dr. Jean-Philippe Grimaud: Arzt und Klempner

Lesetipps
Endoskopische Auffälligkeiten bei der Colitis ulcerosa

© Gastrolab / Science Photo Library

Interview

Das ist neu in der S3-Leitlinie Colitis ulcerosa

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?