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Erkenntnisse zu Cyberangriff

Uniklinik Düsseldorf: Spur der Hacker führt nach Russland

Sind russische Hacker für den weitgehenden Ausfall der IT der Düsseldorfer Universitätsklinik verantwortlich? Sicherheitsexperten haben Anhaltspunkte dafür gefunden.

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Sind russische Hacker für den Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf verantwortlich?

Sind russische Hacker für den Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf verantwortlich?

© coffeemill / stock.adobe.com

Düsseldorf. Nach dem Hacker-Angriff auf die Düsseldorfer Uniklinik führt eine mögliche Spur der Täter laut Justizministerium nach Russland. So hätten die Hacker eine Schadsoftware namens „DoppelPaymer“ in das System eingebracht.

Dieser sogenannte Verschlüsselungstrojaner sei bereits in zahlreichen anderen Fällen weltweit gegen Unternehmen und Institutionen von einer Hacker-Gruppe eingesetzt worden, die nach Einschätzung privater Sicherheitsunternehmen in der Russischen Föderation beheimatet sein soll. Das teilte das Ministerium von Nordrhein-Westfalen am Dienstag in einem Bericht an den Rechtsausschuss mit.

Bei dem Hacker-Angriff vor zwei Wochen waren 30 Server der Uni-Klinik verschlüsselt worden – wobei die Erpresser offenbar eigentlich die Düsseldorfer Universität attackieren wollten. Als die Polizei den Hackern ihren mutmaßlichen Fehler mitteilten, schickten sie einen digitalen Schlüssel. Die IT der Uni-Klinik ist weiter nicht voll einsatzbereit. (dpa)

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