Recht

Weiter keine Klarheit bei Mietwagenkosten

Veröffentlicht: 02.05.2011, 13:29 Uhr

KARLSRUHE (mwo). Im Streit um Mietwagenkosten nach einem Verkehrsunfall gibt es weiter wenig Klarheit. Gerichte können verschiedene Preisspiegel heranziehen und auch noch Zu- oder Abschläge vornehmen, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH).

Im Streitfall benötigte ein Unfallgeschädigter einen Mietwagen für 18 Tage. Die Autovermietung verlangte 2757 Euro, die Haftpflichtversicherung zahlte nur 1999 Euro.

Das Amtsgericht stützte sich auf einen Mietwagen-Preisspiegel von Schwacke und gab dem Vermieter Recht, das Landgericht zog den vom Fraunhofer-Institut ermittelten "Marktpreisspiegel Mietwagen Deutschland" heran.

Laut BGH sind beide Listen zulässig. Auch dürften die Instanzgerichte Zu- oder Abschläge vornehmen.

Az.: VI ZR 300/09

Mehr zum Thema

DSO-Vorstand Rahmel

Die Organspende-Reform zeigt Wirkung

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Prominente warnen vor Entwertung des Lebens alter Menschen

Ruf nach „moralischer Revolte“

Prominente warnen vor Entwertung des Lebens alter Menschen

Cabotegravir: Potenzial zur PrEP-Spritze?

HIV-Infektion

Cabotegravir: Potenzial zur PrEP-Spritze?

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden