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Telematikinfrastruktur

Weiterer Anbieter für KIM in Sicht

Seit Ende Juni ist ein erster Fachdienst für die Anwendung Kommunikation im Medizinwesen (KIM) zugelassen. Die KBV möchte im Spätsommer nachziehen.

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Neu-Isenburg. Nachdem die ersten beiden E-Health-Konnektoren zugelassen sind, richtet sich das Augenmerk nun zunehmend auf die Anwendungen, die damit möglich sind: Notfalldatenmanagement, E-Medikationsplan und KIM. KIM steht als Kürzel für Kommunikation im Gesundheitswesen und ermöglicht unter anderem den sicheren Versand von E-Arztbriefen. Später könnten auch zum Beispiel die E-Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (E-AU) und andere Anwendungen über KIM in die Telematikinfrastruktur laufen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will mit einem eigenen Angebot unter dem Namen kv.dox auf den Markt kommen, das allerdings bis dato nicht von der gematik zugelassen sei, wie die Körperschaft zum Wochenende gemeldet hat. Falls die gematik die Zulassung erteilt, will die KBV „im Spätsommer“ mit dem Angebot auf den Markt.

Die Anwendung wird gefördert: Ärzte erhalten für die Einrichtung eines KIM-Dienstes einmalig 100 Euro sowie 23,40 Euro für die laufenden Betriebskosten, unabhängig vom KIM-Anbieter. Als erster KIM-Anbieter war die CompuGroup Medical mit ihrem Angebot Ende Juni zugelassen worden. (ger)

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