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Ypsomed einigt sich im Rechtsstreit mit Insulet

Das Medizintechnikunternehmen Ypsomed erhält von seinem früheren Vertriebspartner eine Entschädigung in Millionenhöhe.

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Burgdorf. Das Schweizer Medizintechnikunternehmen Ypsomed hat sich im Rechtsstreit mit seinem früheren Vertriebspartner, dem US-Unternehmen Insulet, geeinigt. Das hat das Unternehmen aus der Schweiz am Montag mitgeteilt.

Ypsomed hatte den Angaben zufolge bis 2018 acht Jahre lang die Insulet-Pumpe Omnipod® in Europa vertrieben. Nach Beendigung der Kooperation zum 30. Juni 2018 stand der Gruppe eine vertraglich vereinbarte Kompensationszahlung zu. Die Höhe der Forderung führte zum jetzt beigelegten Rechtsstreit.

Die Ypsomed-Gruppe erhalte laut Unternehmen von Insulet eine zusätzliche Entschädigung von 36,15 Millionen US-Dollar (USD/29,4 Millionen Euro). Damit belaufe sich die Höhe der Gesamt-Entschädigung auf 41,25 Millionen USD (33,55 Millionen Euro). Außerdem lasse Insulet eine Gegenforderung in der Höhe von 18.7 Millionen USD fallen.

Den Aktionären wird Ypsomed im Zuge der Einigung mehr Geld ausschütten. Die Ausschüttung für das Gesamtjahr 2020/21 soll laut Mitteilung um einen Franken pro Aktie erhöht werden. Das entspreche insgesamt einer zusätzlichen Ausschüttung von 12,6 Millionen Franken. (mu)

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