Telemedizin

ZVEI fordert Erstattung von Telemedizin

FRANKFURT/MAIN (eb). Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hat seine Forderung nach Erstattungsmöglichkeiten für telemedizinische Leistungen innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bekräftigt.

Veröffentlicht:

"In ländlichen Regionen mit geringer Arztdichte, bei nötigen fach- und spezialärztlichen Betreuungen oder bei chronischen Erkrankungen können telemedizinische Methoden die Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge deutlich verbessern", so Hans-Peter Bursig, Leiter des ZVEI-Kompetenzzentrums Gesundheitswirtschaft.

 Die Überwindung der räumlichen und zeitlichen Trennung von Arzt und Patient bei der medizinischen Versorgung böte außerdem große Potenziale für Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

"In Deutschland befindet sich die Telemedizin im internationalen Vergleich nach wie vor erst in den Anfängen", sagt Bursig.

Eine flächendeckende Erstattung von telemedizinischen Maßnahmen durch die GKV sei daher schon lange überfällig.

Mehr zum Thema

Kinderpalliativ-Projekt, Epilepsieprojekt & Co.

Telemedizin-Projekte in Hessen boomen

Frist für Förderungen

Anschubfinanzierung für Videosprechstunde läuft aus

Das könnte Sie auch interessieren
Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

© [M] Scherer: Tabea Marten | Spöhrer: privat

„EvidenzUpdate“-Podcast

Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

Digitalisierung und Datenschutz pandemiekonform: SVR-Vorsitzender Professor Ferdinand Gerlach (li.) am 24. März in Berlin bei der Vorstellung des Ratsgutachtens und der Bundesdatenschutzbeauftragte Professor Ulrich Kelber (re.) einen Tag später bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts.

© [M] Gerlach: Wolfgang Kumm / dpa | Kelber: Bernd von Jutrczenka / dpa

„ÄrzteTag“-Podcast

„Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“ (Streitgespräch Teil 1)

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

© UK Essen

„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Bei den Verhandlungen über das ärztliche Honorar 2022 ist eine Einigung erzielt worden.

© Zerbor / stock.adobe.com

Kassenarzthonorar 2022

Eine Milliarde Euro Honorarplus für Vertragsärzte

Der PVS-Verband hat berechnet, was passiert, sollte eine Regierung übergangslos die Bürgerversicherung einführen.

© fotohansel / stock.adobe.com

PVS berechnet Honorarverluste

Schreckenszenario Bürgerversicherung

Kardiopulmonale Reanimation: Beim plötzlichen Herztod können die Familienuntersuchung ratsam sein.

© herraez / stock.adobe.com

Schwieriger Fall aus der Rechtsmedizin

Rätselhafter Herztod: Untersuchung der Angehörigen brachte Klarheit