apoBank meldet 2009 ein "gutes Kreditgeschäft"

DÜSSELDORF (ava). Trotz seiner schwierigen Finanzsituation meldet die Apotheker- und Ärztebank (apoBank) ein gutes operatives Geschäft: Mehr als vier Milliarden Euro an Krediten hat die Bank im vergangenen Jahr neu vergeben.

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Die apoBank wird jedoch einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge erstmals in ihrer Geschichte für 2009 einen Verlust ausweisen, der allerdings mit einer teilweisen Auflösung der Rücklagen gedeckt werden kann. Genaue Details des Geschäftsberichts für das Jahr 2009 gibt die apoBank noch nicht preis. "Der Bericht wird derzeit erstellt und Mitte April veröffentlicht," sagte apoBank-Sprecherin Cassie Kübitz-Whiteley der "Ärzte Zeitung".

Vorstandssprecher Herbert Pfennig hatte bereits im November Verluste nicht ausgeschlossen (wir berichteten). Der Grund: Die Bank verfügt über ein 5,4 Milliarden Euro schweres Portfolio an strukturierten Finanzprodukten, das in der Krise stark an Wert verloren hat. Die apoBank musste deshalb im vergangenen Jahr zweimal die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) um Garantien bitten. Zuletzt gewährte der BVR Mitte Dezember eine Garantie von 200 Millionen Euro. Damit sollen gefährdete Wertpapiere gegen Ausfälle gesichert werden.

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