Ärzte Zeitung, 19.01.2005

Zahl der Arbeitsunfälle sinkt

Unfall- und Berufskrankheitenbericht der Regierung

BERLIN (HL). Die Arbeitswelt wird immer sicherer. Allein die Zahl der Arbeitsunfälle ist, wie die Bundesregierung jetzt berichtet, um 12,5 Prozent gesunken.

Zurückgegangen (minus 9,2 Prozent) ist die Zahl der meldepflichtigen Wegeunfälle, leicht gestiegen um 1,2 Prozent sind dabei die tödlichen Unfälle auf dem Weg zur Arbeit.

Mit 8,7 Prozent haben die Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit abgenommen.

Da auch die anerkannten Berufskrankheiten sowie die Zahl neuer Rentenfälle rückläufig sind, sind die Ausgaben der gesetzlichen Unfallversicherung mit 0,1 Prozent auf knapp 12,8 Milliarden Euro leicht rückläufig.

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Die Arbeitswelt wird immer sicherer

2003 sinkt Zahl der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

Absolute Zahl

Veränd. 2003 zu 2002

Erwerbstätige

38.246.000

- 1,1 %

Meldepflichtige
Arbeitsunfälle

1.142.775

- 12,5 %

Tödliche Arbeitsunfälle
davon

1.029

- 3,9 %

-im Straßenverkehr
 295
- 14,0 %
-im Betrieb
734
+ 0,8 %

Meldepflichtige
Wegeunfälle

202.745

- 9,2 %

Tödliche Wegeunfälle

 695

+ 1,3 %

Anzeigen auf Verdacht
einer Berufskrankheit

64.865

- 8,7 %

Anerkannte Berufskrankheit, davon

17.425

- 5,1 %

-neue Rentenfälle
5.307
- 6,6 %

Todesfälle
Berufserkrankter
mit Tod infolge
der Berufskrankheit

2.080

- 1,4 %

Kosten der gesetzlichen
Unfallversicherung davon

12.785.031.866 EUR

- 0,1 %

-Renten an Versicherte und Hinterbliebene

5.830.222.112 EUR
+ 0,6 %
-Unfallverhütung und
Erste Hilfe
854.025.277 EUR
+ 4,6 %

Quelle: Bericht der Bundesregierung über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen 2003, Tabelle: ÄRZTE ZEITUNG

Unfallprävention hat in den Betrieben offenbar einen hohen Stellenwert - und das zahlt sich auch aus!
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