Ärzte Zeitung, 16.02.2007

Verkehr ist größte Quelle von Schwermetallen

KARLSRUHE (dpa). Der Straßenverkehr ist mittlerweile die größte Quelle von Schwermetallen in der Umwelt in Deutschland.

Nach Daten einer Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI/Karlsruhe) hat die Industrie den "Schwarzen Peter" abgegeben. Sie habe in den vergangenen 15 Jahren ihre Schwermetallemissionen stark gesenkt.

Über den Abrieb von Bremsbelägen und Reifen gelangten dagegen jedes Jahr 932 Tonnen Kupfer, 2078 Tonnen Zink und 80 Tonnen Blei in die Umwelt. Bei der Wasserqualität seien an über der Hälfte der Messstellen die Grenzwerte für Kupfer und Blei überschritten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »