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Erste Erfolge an Mäusen

Alzheimer per Erbgut-Schalter aufhalten?

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FREIBURG. Durch das gezielte Ausschalten zweier Gene könnte sich das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit aufhalten und die kognitive Leistung verbessern lassen.

Das haben Forscher des Universitätsklinikums Freiburg bei Mäusen gezeigt, die Alzheimer-ähnliche Veränderungen des Gehirns aufwiesen (Immunity 2018; online 13. März).

Die Wissenschaftler veränderten das Erbgut von Mikrogliazellen im Gehirn, berichtet die Uniklinik Freiburg. Dadurch veränderten sich die Fresszellen funktionell und entfernten mehr Amyloidplaques.

Die beiden ausgeschalteten Gene, so genannte Histondeacetylasen (Hdac1 und Hdac2), gehören zur epigenetischen Steuerung und regulieren, welche Gene wann wie stark abgelesen werden.

Bislang war über diese Steuerung bei Mikroglia wenig bekannt. Die Erkenntnisse der Freiburger Forscher könnten Grundlage für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen werden.

"Die behandelten Tiere mit Alzheimer-Symptomen erzielten deutlich verbesserte Lern- und Erinnerungsleistungen. Sie erreichten nahezu die Werte gesunder Tiere", wird Studienleiter Professor Marco Prinz in der Mitteilung des Uniklinikums zitiert. (eb)

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