Ärzte Zeitung, 12.06.2012

Kongressvorschau

Vaskuläres Altern: Anti-Aging für Gefäße

Vaskuläres Altern: Anti-Aging für Gefäße

Gefäßveränderungen im Sinne der Atherosklerose sind im allgemeinen stark altersabhängig, ein besonderes kardiovaskuläres Risiko besteht aber bei Menschen, die bereits frühzeitig Zeichen des vaskulären Alterns aufweisen (Hypertension 2009; 54: 3-10).

Diese frühen Zeichen des vaskulären Alterns sind vor allem Veränderungen der funktionellen Eigenschaften großer, mittelgroßer und kleiner Arterien mit der Folge einer hohen Gefäßsteifigkeit und einer gestörten Endothelfunktion.

Eine frühzeitige Beeinflussung derjenigen Risikofaktoren, die Gefäßsteifigkeit und Endothelfunktion ungünstig beeinflussen, ist daher essenziell für die Progressionshemmung der Atherosklerose und des vaskulären Alterns.

Eine effiziente antihypertensive Therapie per se beeinflusst Gefäßsteifigkeit und Endothelfunktion günstig. Dieser günstige Effekt auf die funktionellen Gefäßwandeigenschaften ist um so ausgeprägter, je anhaltender die Blutdrucksenkung ist. Es gibt allerdings Klassenunterschiede zwischen den Antihypertensiva bezüglich der Beeinflussung der funktionellen Gefäßwandeigenschaften.

Diese und weitere Therapieoptionen erläutert Professor Martin Hausberg vom Städtischen Klinikum Karlsruhe. Außerdem stellt er neue pharmakologische Ansätze wie TNF-alpha-Blocker und Farnesyl-Transferase-Inhibitoren vor.

Professor Martin Hausberg vom Städtischen Klinikum Karlsruhe leitet das Seminar "Best practice: Vaskuläres Altern: Anti-Aging für die Gefäße" am Mittwoch, dem 4. Juli 2012, 12:30 - 13:30 Uhr, Raum A

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Krankenhauspatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten Medizinern aber Kopfzerbrechen. mehr »

Cannabis – das heiße Eisen in der Praxis

Cannabis auf Kassenkosten, da herrscht auch nach einem Jahr noch keine Routine in deutschen Arztpraxen: Verunsicherte Politiker, gespaltene Ärzteschaft und klagende Patienten. Ein Überblick über den Status Quo. mehr »